Aktualisiert 21. Juli 2026
Palma de Mallorca: Die besten Sehenswürdigkeiten & Tipps (2026)
Palma ist einer der unterschätztesten Städtetrips Europas: eine zu Fuß erkundbare Altstadt rund um eine Kathedrale, die direkt aus dem Meer aufragt, mit maurischen Palästen, versteckten Innenhöfen und einer der besten Gastro-Szenen des Mittelmeers — alles auf wenigen Quadratkilometern. Die meisten Höhepunkte liegen keine 20 Gehminuten auseinander, du siehst das Wesentliche also an einem Tag und hast noch Zeit für ein langes Mittagessen.
Hier steht, was sich wirklich lohnt — die Wahrzeichen, die Viertel und die ehrlichen "kannst du dir sparen"-Hinweise.
Die besten Sehenswürdigkeiten in Palma de Mallorca — die Kathedrale, die Altstadt, das Castell de Bellver, Santa Catalina und die Strände in der Nähe — was sich lohnt und was du dir sparen kannst, von Leuten, die hier leben.
Kathedrale von Palma (La Seu) — die eine Pflicht
Palmas Kathedrale Santa María — La Seu — ist die Sehenswürdigkeit, um die sich alles andere dreht. Ein gewaltiger gotischer Bau, im 13. Jahrhundert begonnen und erst über 400 Jahre später vollendet, ragt sie eindrucksvoll über der Uferpromenade auf und beherbergt im Inneren eine der größten Rosetten der Welt sowie eine markante Umgestaltung von Antoni Gaudí aus dem frühen 20. Jahrhundert. Komm am späten Vormittag, wenn die Sonne die Farben der Rosette an die gegenüberliegende Wand wirft. Die separat buchbare Dachterrassen-Tour ist das Highlight, wenn du den Blick über Altstadt und Bucht willst. Kauf die Tickets online, um die Schlange zu umgehen, und prüfe die aktuellen Zeiten — sonntags und an Feiertagen ist nur eingeschränkt geöffnet.
Die Altstadt, zu Fuß
Die Altstadt (Casco Antiguo) ist eine der besterhaltenen Spaniens, und der Trick ist, sich einfach in ihr zu verlieren. Halte dich rund um die Kathedrale, und du erwischst die meisten Wahrzeichen: - Königspalast La Almudaina — ein Palast des 14. Jahrhunderts maurischen Ursprungs neben der Kathedrale, noch heute offizielle Residenz der Königsfamilie in Palma. - Arabische Bäder (Banys Àrabs) — ein seltenes Überbleibsel des maurischen Palma aus dem 10. Jahrhundert, versteckt in einem stillen Garten. - Basílica de Sant Francesc — eine gotische Kirche mit wunderschönem Kreuzgang. - Die Patios — Palma hat über 60 historische Innenhöfe hinter den Adelshäusern; wirf einen Blick durch die Tore rund um die Carrer de Can Savellà und die Carrer de la Portella. - Passeig del Born — der von Palmen gesäumte Boulevard zum Leuteschauen und (teuren) Shoppen. Kostenlos und das natürliche Rückgrat eines Bummels.
Plan einen halben Tag zu Fuß ein — es ist kompakt und flach.
Castell de Bellver — der beste Blick der Stadt
Für den Blick, der auf jeder Postkarte landet, geht es hinauf zum Castell de Bellver, einer Hügelfestung aus dem 14. Jahrhundert rund 3 km westlich des Zentrums und, ungewöhnlich, vollständig kreisrund — angeblich die älteste Rundburg Europas. Von ihren Mauern, 112 m hoch, hast du das ganze Bild: die Kathedrale, den Hafen, die Stadt und dahinter das Tramuntana-Gebirge. Montags geschlossen; für das beste Licht am späten Nachmittag hin. Der Aufstieg durch den Pinienwald ist schön, aber echt — bei Hitze ist ein Taxi völlig in Ordnung.
Santa Catalina — essen, trinken, wiederholen
Santa Catalina ist Palmas lebendigstes Viertel — ein früheres Fischerviertel, heute ein quirliges Raster aus Brunch-Lokalen, Weinbars, Boutiquen und einigen der besten Restaurants der Stadt, alles verankert am Markt Mercat de Santa Catalina (geh vor 14 Uhr hin, wenn die Tapas-Theken drinnen auf Hochtouren laufen). Hier spielt sich auch ein Großteil von Palmas Nachtleben ab. Wo du tatsächlich essen solltest, steht in unseren geprüften Empfehlungen für Santa Catalina, nach echten Bewertungen sortiert.
Strände und Meer, direkt vor der Tür
Für ein Bad musst du die Stadt nicht verlassen. Playa de Palma und Cala Major sind eine kurze Busfahrt vom Zentrum entfernt, dazu eine Reihe Buchten gleich im Westen. Das ganze Bild — samt der besten erreichbaren Calas — steht in unserem Mallorca-Strand-Guide. Und um Palma von seiner schönsten Seite zu sehen, vom Wasser aus mit der Kathedrale hinter dem Hafen, lohnt sich ein Bootsausflug oder -verleih.
Praktisch: Dauer, unterwegs, beste Zeit
Wie lange du brauchst: Ein Tag reicht für Kathedrale, Altstadt und ein Mittagessen in Santa Catalina; zwei Tage lassen dich Bellver, einen Strand und ein gemächlicheres Tempo ergänzen — und Palma ist eine bequeme Basis für Tagesausflüge über die Insel.
Unterwegs: Das Zentrum ist zu Fuß und flach machbar, und in Palma selbst willst du kein Auto (Parken ist ein Ärgernis). Busse und die Flughafenanbindung sind einfach — siehe ohne Auto unterwegs. Willst du Palma mit dem Rest der Insel verbinden? Miete ein Auto für die Tage, an denen du rausfährst.
Beste Zeit: Frühling und Herbst sind ideal — die komplette Übersicht steht in unserem Wetter-nach-Monat-Guide. Der Sommer ist heiß und voll, und die Steingassen der Altstadt speichern die Wärme. Zu den Vierteln siehe wo auf Mallorca übernachten.
Häufige Fragen
Was sind die besten Sehenswürdigkeiten in Palma de Mallorca?+
Beginn mit der Kathedrale (La Seu) und ihrer Dachterrassen-Tour, schlendere durch die Altstadt rund um den Palast La Almudaina und die Arabischen Bäder, geh hinauf zum Castell de Bellver für die Aussicht und iss dich durch das Viertel Santa Catalina und seinen Markt. Das meiste ist an einem Tag zu Fuß machbar.
Wie viele Tage braucht man in Palma?+
Ein voller Tag reicht für Kathedrale, Altstadt und ein Mittagessen in Santa Catalina. Zwei Tage lassen dich das Castell de Bellver, einen nahen Strand und ein entspannteres Tempo ergänzen — und Palma ist eine bequeme Basis für Tagesausflüge über die Insel.
Lohnt sich Palma de Mallorca?+
Ja — es ist einer der unterschätztesten Städtetrips Europas, mit einer spektakulären Kathedrale am Meer, einer wunderbar erhaltenen Altstadt, einer starken Gastro-Szene und Stränden direkt vor der Tür, alles in einem kompakten, fußläufigen Zentrum.
Was kann man in Palma kostenlos machen?+
Durch die Altstadt und ihre historischen Patios bummeln, über den Passeig del Born schlendern, die Uferpromenade entlanggehen, über den Markt von Santa Catalina stöbern und zum Gelände des Castell de Bellver hinaufgehen für die Aussicht (das Burginnere kostet Eintritt).
Was kann man in Palma bei Regen machen?+
Die Kathedrale, die Museen und Paläste der Altstadt, die überdachten Märkte Santa Catalina und Olivar sowie Palmas Cafés und Weinbars funktionieren alle bei Regen — das kompakte Zentrum bedeutet kurze Sprints dazwischen.
Welches Viertel in Palma ist das beste zum Übernachten?+
Die Altstadt bringt dich direkt neben die Sehenswürdigkeiten, Santa Catalina ist am besten für Essen und Atmosphäre, und die Uferpromenade (Paseo Marítimo) eignet sich für einen ersten Besuch. Siehe unseren ausführlichen Guide, wo man auf Mallorca übernachtet.
Braucht man in Palma ein Auto?+
Nein — das Zentrum ist kompakt, flach und zu Fuß machbar, und Parken ist schwierig. Ein Auto lohnt sich nur für Tagesausflüge aus der Stadt; in Palma selbst gehst du zu Fuß oder nimmst den Bus.